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Wird Banking endlich langweiliger?

Investmentbanker: UBS und CS feuern Tausende. Warum das für den Rest der Welt keine ganz schlechte Nachricht ist.

Das Investmentbanking hat die Ergebnisse der Credit Suisse heruntergerissen: CS-Chef Brady Dougan.
Das Investmentbanking hat die Ergebnisse der Credit Suisse heruntergerissen: CS-Chef Brady Dougan.
Keystone

Gerade noch hatten Investmentbanker den bestbezahlten Job des Planeten. Und nun werden sie überall entlassen, von der Wallstreet bis zum Paradeplatz. Die Credit Suisse sprach von 2000 Leuten, bei der UBS munkelt man von 5000, und die britische HSBC soll gar 10 000 Stellen streichen.

Ironischerweise sind es gerade die monströsen Löhne – Anfangsgehälter von einer halben Million Franken aufwärts sind keine Seltenheit –, die jetzt zur Massenentlassung führen: Die Personalkosten sind gigantisch. Und die Geschäfte laufen schlecht. Denn in der doppelt unsicheren Zeit – mit der EU und den USA in der Krise – riskiert niemand grosse Investitionen, nicht die Unternehmen, nicht die Anleger. Und zusätzlich sorgen schärfere Regulierungen dafür, dass die Banken weniger Geld riskieren können.

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