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Wo die Schweizer Biotech-Branche steht

Biotechfirmen können ihre Forschung nicht mehr recht zu Geld machen. Ist Merck Serono in Genf der Anfang eines Exodus von Schweizer Forschungsunternehmen?

Dem Schweizer Forschungsstandort fehlen die Ergebnisse, um wieder mehr Umsätze zu generieren: Einsatz einer Pipette in einem Forschungslabor.
Dem Schweizer Forschungsstandort fehlen die Ergebnisse, um wieder mehr Umsätze zu generieren: Einsatz einer Pipette in einem Forschungslabor.
Keystone

Die Gerüchteküche rund um den Abzug einzelner Biotechbetriebe aus der Schweiz brodelt seit längerem. Mit der heute bekannt gegebenen Schliessung der Merck Serono in Genf wurde ein neuer Höhepunkt der Branchenkonsolidierung erreicht. Die Gründe für die Abwanderung betreffen aber nicht nur Merck. Die gesamte Branche hat mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Diese sind: Zu wenig innovative Biotechentwicklungen gelangen zur Marktreife, die Finanzierung wird für die kostenintensive Forschung immer schwieriger, und Währungseffekte machen den Pharma- und Biotechfirmen wegen des Frankenkurses zu schaffen. Die Zukunft des Forschungsstandorts Schweiz steht unter keinem guten Stern.

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