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Yahoo streicht seiner Chefin den Bonus

Wegen des Datendiebstahls in den Jahren 2013 und 2014 verlor der Internetkonzern Yahoo bisher 350 Millionen Dollar. Das soll nicht ungesühnt bleiben.

Sie und ihr Team hätten die Datenpannen falsch verwaltet: Yahoo-CEO Marissa Mayer. (4. Mai 2015)
Sie und ihr Team hätten die Datenpannen falsch verwaltet: Yahoo-CEO Marissa Mayer. (4. Mai 2015)
Bennett Raglin/Getty Images, AFP
Ist am 11. Dezember 2015 Mutter von Zwillingen geworden: Marissa Mayer hier beim WEF in Davos.
Ist am 11. Dezember 2015 Mutter von Zwillingen geworden: Marissa Mayer hier beim WEF in Davos.
Laurent Gillieron, Keystone
Zu Besuch bei First Lady Michelle Obama. (Archivbild)
Zu Besuch bei First Lady Michelle Obama. (Archivbild)
AFP
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Der Internetkonzern Yahoo hat Geschäftsführerin Marissa Mayer mit einer finanziellen Einbusse bestraft. In diesem Geschäftsjahr werde sie ihren Bonus nicht erhalten, ging aus einem Unternehmensbericht vom Mittwoch hervor.

Grund ist der immense Datendiebstahl von mehr als einer Milliarde Nutzern im Jahr 2013 und 2014. Mayer und ihr Team hätten die Pannen falsch verwaltet, hiess es. Nach eigenen Angaben hat Yahoo bisher 350 Millionen Dollar durch den Skandal verloren.

Zudem berichtete das Unternehmen, ein Topberater Mayers, der Rechtsberater Ronald Bell, habe seinen Posten ohne Abfindung geräumt. Für den Datenklau 2013 und 2014 hatte Yahoo einen «staatlich geförderten Täter» verantwortlich gemacht. Die Ursachenforschung dazu führte jüngst zu der Erkenntnis, dass sich Angreifer auch in den Jahren 2015 und 2016 Zugang zu E-Mail-Konten von Yahoo-Nutzern verschafft haben könnten.

AP/chk

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