Zum Hauptinhalt springen

Zentralbanken greifen zur Notspritze

Die Europäische Zentralbank EZB schiesst 30 Milliarden Euro frisches Geld ein, aus England fliessen 5 Milliarden Pfund.

Die Europäische Zentralbank pumpt 30 Milliarden Euro (80 Milliarden Franken) in die Finanzmärkte. Damit sollen die angespannten Märkte beruhigt werden. Insgesamt haben sich 51 Banken an der Notaktion beteiligt und zusammen über 90,27 Milliarden Euro (142 Milliarden Franken) angeboten, teilte die EZB in Frankfurt mit. Das Geld wird für einen Tag zum Zinssatz von 4,39 Prozent zur Verfügung gestellt.

Die Zentralbank hatte zuvor erklärt, sie beobachte die Entwicklungen auf dem europäischen Geldmarkt weiter genau und sei bereit, zum reibungslosen Funktionieren beizutragen. Bereits am Sonntag hatte die amerikanische Fed angekündigt, erstmals zusätzlich Aktien als Sicherheit für Zentralbankgeld zu akzeptieren, wie die «Financial Times Deutschland» berichtet.

Bank of China senkt Leitzins

Auch die britische Notenbank hat 5 Milliarden Pfund (10 Milliarden Franken) zusätzlich in den Markt gepumpt. Gleichzeitig hat die Bank of China überraschend ihren Leitzins um 0,27 Prozent gesenkt. Der Zins für einjährige Bankdarlehen liegt noch bei 7,2 Prozent. Tiefere Zinsen erleichtern es den Banken, bei den Zentralbanken Geld aufzunehmen.

(oku)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch