Zum Hauptinhalt springen

Zu lange weggeschaut

Für die Geschäfte mit Steuerhinterziehern haben die Banken und die Schweiz einen hohen Preis bezahlt. Jetzt sind die Geldwäscher im Fokus.

MeinungArthur Rutishauser
Der Hauptsitz der Tessiner BSI-Bank in Lugano. Das Institut hat gegen die Geldwäschereibestimmungen verstossen. Foto: Pablo Gianinazzi (Keystone)
Der Hauptsitz der Tessiner BSI-Bank in Lugano. Das Institut hat gegen die Geldwäschereibestimmungen verstossen. Foto: Pablo Gianinazzi (Keystone)

Diese Woche ist der Schweizer Bankenplatz einmal mehr international äusserst negativ in die Schlagzeilen geraten. In der Singapurer Filiale der Bank BSI wurden offenbar jahrelang illegale Geschäfte abgewickelt, die Geldwäschereinorm nicht umgesetzt und die Vorschriften so gravierend verletzt, dass die Bank ihre Lizenz dort verliert und in der Schweiz als traditionsreiche Marke verschwindet. Die Finanzmarktaufsicht (Finma) spricht von einem präzedenzlosen Fall, mit einer präzedenzlosen Strafe.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen