Zum Hauptinhalt springen

Zwei Banken einigen sich mit den USA

Die Zuger Kantonalbank und die Auslandbank BIL haben den US-Steuerstreit beigelegt. Beide müssen eine Millionenbusse zahlen.

Für fast vier Millionen Dollar gebüsst: Der Hauptsitz der Zuger Kantonalbank in Zug. (23. Januar 2009)
Für fast vier Millionen Dollar gebüsst: Der Hauptsitz der Zuger Kantonalbank in Zug. (23. Januar 2009)
Sigi Tischler, Keystone

Zwei weitere Schweizer Banken haben sich im Steuerstreit mit den US-Behörden einigen können: Die Auslandsbank Banque Internationale à Luxembourg (BIL) Suisse sowie die Zuger Kantonalbank, wie das amerikanische Justizministerium (DoJ) bekanntgab.

BIL Suisse muss für die Einigung eine vergleichsweise hohe Busse von 9,71 Millionen Dollar entrichten. Die Bank habe verschiedene Bankkonten für US-Steuerzahler eröffnet, die andere Schweizer Banken wie die UBS oder die Credit Suisse wegen Ermittlungen durch das DoJ verlassen mussten, heisst es in der Mitteilung.

51 Einigungen

BIL Suisse habe seit August 2008 insgesamt 145 Konten mit US-Bezug mit einem maximalen Gesamtwert von mehr als 64 Millionen Dollar verwaltet, heisst es weiter. Die Zuger Kantonalbank kommt mit einer Busse von 3,798 Millionen Dollar davon. Bei ihr belief sich die Zahl der Konten mit US-Bezug auf 434 und der Gesamtwert auf maximal 220 Millionen Dollar.

Die Zuger Kantonalbank habe ebenfalls Gelder von einigen wenigen UBS-Kunden akzeptiert, die vermutlich die Grossbank wegen der Ermittlungen der US-Behörden verlassen hätten, heisst es in der Mitteilung. Insgesamt haben mittlerweile 51 Schweizer Banken der «Kategorie 2» im US-Steuerprogramm eine Einigung mit dem DoJ erzielt.

SDA/dia

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch