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US-Abgeordnete wollen den Ökonomen Sachs als Weltbankchef

Washington Im Rennen um die Nachfolge an der Spitze der Weltbank haben sich US-Abgeordnete für den Wirtschaftswissenschaftler Jeffrey Sachs stark gemacht.

Sachs hatte sich Anfang März selbst ins Gespräch gebracht für den Weltbank- Chefposten. In einem am Freitag veröffentlichten Brief an US-Präsident Barack Obama schrieben 27 seiner Parteifreunde, der 57-jährige Leiter des Earth Institute an der Columbia-Universität und Sonderberater von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon verfüge über die notwendige Erfahrung und Sachkenntnis, um die Weltbank in diesen schwierigen Zeiten zu führen. In der vergangenen Woche hatte der US-Senator und frühere demokratische Präsidentschaftskandidat John Kerry abgewunken. Aus Weltbank-Kreisen hatte es zuvor geheissen, dass Kerry in der engeren Auswahl für den Posten sei, der traditionell mit einem US-Bürger besetzt wird. Neben Kerry waren auch die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Susan Rice, und der frühere Wirtschaftsberater von Präsident Barack Obama, Larry Summers, als Kandidaten genannt worden. Auch US-Aussenministerin Hillary Clinton, die ebenfalls im Gespräch war, hatte bereits erklärt, den Posten nicht anzustreben. Der derzeitige Präsident der Weltbank, Robert Zoellick, tritt am 30. Juni nach fünf Jahren an der Spitze der Finanzinstitution ab. Die Organisation will bis zu ihrer gemeinsamen Frühjahrstagung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) am 20. April einen Nachfolger benennen. Die Nominierungsfrist für die Besetzung des Präsidentenpostens läuft bis 23. März.

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