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US-Aufpasser kostet Credit Suisse 22 Millionen Franken – pro Monat

Was die Grossbank für Anwalt Neil Barofsky und seine Leute ausgibt, schlägt alle Rekorde.

Der Aufpasser bei der Credit Suisse: Anwalt Neil Barofsky. Foto: AP, Keystone
Der Aufpasser bei der Credit Suisse: Anwalt Neil Barofsky. Foto: AP, Keystone

Als sich die Credit Suisse vor eineinhalb Jahren im US-Steuerstreit schuldig bekannte, erhielt die Grossbank nicht nur eine Rekordbusse. Neben der Strafe in der Höhe von 2,6 Milliarden Dollar musste die CS auch einen amerikanischen Aufpasser akzeptieren, der das Wohlverhalten der Bank kontrolliert.

Mit Neil Barofsky übernahm bald darauf ein als aggressiv bekannter New Yorker Anwalt die Rolle des Aufpassers. Er hatte sich einen Namen gemacht, als er die Auszahlung des 700-Milliarden-Dollar-Rettungsfonds der US-Regierung im Zuge der Finanzkrise 2008 überwachte. Bereits bekannt ist, dass sich Barofsky und seine Leute von der US-Kanzlei Jenner & Block im Hauptsitz der Bank am Zürcher Paradeplatz ein­gerichtet haben. Dies berichtete das «Wall Street Journal» diesen Frühling. Die US-Finanzzeitung schilderte damals die weitreichenden Machtbefugnisse von Barofskys Team und meinte, der Jurist habe sichtlich «Freude» an seinem Auftrag.

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