Zum Hauptinhalt springen

US-Behörde genehmigt Milliarden-Übernahme in der US-Gase-Branche

New York Der Industriegase-Produzent Air Products and Chemicals hat von den US-Kartellbehörden grünes Licht für den Kauf des heimischen Rivalen Airgas bekommen.

Der Konzern hatte sich bereits länger um die Genehmigung der feindlichen Übernahme bemüht, mit der er zum Marktführer in den USA aufsteigen will. Am Montag teilte das in Allentown im Bundesstaat Pennsylvania ansässige Unternehmen weiter mit, die Offerte in Höhe von nunmehr 5,3 Mrd. Dollar an Airgas werde verlängert. «Einem sofortigen Abschluss steht ausser der Kompromisslosigkeit des Airgas- Direktoriums nichts Wesentliches mehr im Wege», sagte Air-Products- Chef John McGlade. Airgas sperrt sich gegen die Übernahme mit der Begründung, dass der Konzern «grob unterbewertet» werde. Air Products hatte das Gebot Anfang Juli auf 63,50 Dollar je Aktie von zunächst 60 Dollar aufgestockt. Vor der ersten Offerte im Februar wurden Airgas-Aktien noch zu 43 Dollar gehandelt, schossen dann aber in die Höhe und kosten derzeit rund 65 Dollar. Airgas erklärte am Montag, die Zustimmung der US-Behörde FTC und die Verlängerung des Gebots änderten nichts an der Ablehnung. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die Jahreshauptversammlung von Airgas im September, wo mit einer Entscheidung der Aktionäre gerechnet wird.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch