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US-Behörde verhängt Strafen nach Ölpest im Golf von Mexiko

Washington Rund 18 Monate nach der verheerenden Ölpest im Golf von Mexiko hat die USA Strafen gegen den britischen Ölkonzern BP und erstmals auch gegen dessen Vertragspartner verhängt.

Die neu gegründete Behörde für Umweltsicherheit erklärte BP, Transocean und Halliburton in insgesamt 15 Fällen der Rechtsverstösse für schuldig. Wie hoch die Strafen ausfallen, wurde am Mittwoch zunächst nicht bekannt. Je Anschuldigungspunkt können bis zu 35'000 Dollar pro Tag fällig werden. Die Schweizer Transocean war der Betreiber der Ölplattform Deepwater Horizon, nach deren Explosion im April 2010 monatelang Rohöl ins Meer floss. Der US-Konzern Halliburton war für die Bohrloch-Zementierung zuständig. BP streitet sich mit beiden Unternehmen vor Gericht über die Verantwortlichkeiten in der grössten Ölkatastrophe in der Geschichte der USA. Transocean kündigte an, gegen die Entscheidung der US-Behörde Berufung einzulegen. BP erklärte, der Konzern fordere andere Unternehmen weiterhin auf, ihre Verantwortung anzuerkennen. Bei Halliburton war zunächst keine Stellungnahme zu bekommen.

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