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US-Gericht verwirft Apple-Klage in Patentstreit mit Motorola

San Francisco Der Technologieriese Apple hat erneut eine Niederlage vor Gericht einstecken müssen.

Ein US- Bundesgericht wies eine Klage gegen die Google-Tochter Motorola Mobility ab. Der Fall könne nicht vor Gericht geklärt werden, urteilte Richterin Barbara Crabb am Montag. Apple hatte die Handysparte von Motorola im vergangenen Jahr wegen mutmasslich zu hoher Lizenzgebühren für wichtige Technologien verklagt, die der Konzern in seinem Betriebssystem iOS nutzt. Motorola will zu 2,25 Prozent an den Verkäufen der Geräte mit iOS- Software beteiligt werden, die patentierte Wi-Fi- und Videotechnologie des Handyherstellers verwenden. Apple wiederum weist die Forderung als zu hoch zurück und macht geltend, dass die Technologie «fair» und «vernünftig» lizensiert werden müsse. Apple kann gegen den Gerichtsentscheid in Berufung gehen. Motorola erklärte, es sei weiterhin an einer Einigung mit dem Technologiekonzern interessiert. Erst vergangene Woche hatte Apple einen juristischen Streit mit dem mexikanischen Mobilanbieter iFone wegen der phonetischen Ähnlichkeit mit Apples iPhone verloren. Mitte Oktober hob ein US- Gericht ein Verkaufsverbot für Samsungs Galaxy Nexus endgültig auf, das Apple wegen eines Patentrechtsstreits bewirkt hatte.

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