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US-Justiz leitet Kartellverfahren gegen Kreditkartenfirmen ein

New York Wegen des Verdachts auf wettbewerbsverzerrende Praktiken hat die US-Justiz Kartellverfahren gegen American Express, Mastercard und Visa eröffnet.

Dies teilte das US-Justizministerium am Montag in Washington mit. «Mit dem Verfahren wollen wir ein deutliches Signal setzen», erklärte Justizminister Eric Holder. «Wir wollen keine wettbewerbsverzerrenden Praktiken dulden, und wir wollen, dass die Konsumenten am Ende mehr Geld in der Tasche haben.» Die Kreditkartenfirmen würden den Kundenunternehmen, die Zahlungen über ihre Karten anbieten, zu strenge Restriktionen auferlegen, die letztlich die Kosten für die Konsumenten erhöhten, erklärten die Justizbehörden. Demnach verbieten die derzeitigen Verträge der Kreditunternehmen, dass Händler die Kunden zur Nutzung jener Karten ermuntern, welche für die Unternehmen weniger Kosten mit sich bringen. Wie das Ministerium mitteilte, stimmten Mastercard und Visa einem Vergleich zu. Dieser sieht vor, dass Händler ihre Kunden etwa durch bestimmte Rabatte oder durch Preisinformationen zur Nutzung von kostengünstigeren Kreditkarten bringen. American Express hingegen wolle sich vor Gericht gegen die Vorwürfe verteidigen, kündigte Konzernchef Kenneth Chenault an. Seine Firma habe kein Interesse an einer aussergerichtlichen Einigung.

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