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US-Konjunkturdaten belasten Schweizer Börse

Der Schweizer Leitindex SMI (Swiss Market Index) hat am Dienstag tiefer geschlossen als am Vortag.

Der Index kletterte im Verlaufe des Vormittags zwar kontinuierlich, die neuesten Konjunkturdaten haben die Stimmung der Anleger dann aber vergrämt. So fiel der Richmond Fed Index, der eine Indikation für den nationalen Einkaufsmanagerindex (ISM) liefert, wesentlich schwächer aus als erwartet. Und auch die Zahlen zum Konsumentenvertrauen in den USA vermochten den Optimismus der Anleger nicht zu fördern, obwohl die Daten minim besser ausfielen als prognostiziert. Der SMI schloss schliesslich 0,22 Prozent tiefer als am Montag und kaum auf 6296,38 Punkte. Das SMI-Tageshoch lag bei 6'313 Stellen. Der breite Swiss Performance Index (SPI) verlor 0,18 Prozent und zählte 5749,48 Punkte. Im Fokus unter den SMI-Titeln die Aktien des Zementkonzerns Holcim, die unter der Platzierung von 5 Millionen eigenen Aktien litten und mit einem Minus von 3,0 Prozent die Liste der Verlierer anführten. Zur den Kursgewinnern des Tages gehörte die Versicherungsbranche: Die Aktien von Swiss Re gewannen 1,0 Prozent an Wert, diejenigen der Zurich Financial Services 0,7 Prozent und jene von Swiss Life 0,2 Prozent. Ein starkes Kursplus verzeichnete der Computerzubehörhersteller Logitech ( 2,4 Prozent). Weitere stark vom Konjunkturzyklus abhängige Aktien, deren Kurs am Dienstag stieg, waren die Titel des Lift- und Rolltreppenbauers Schindler ( 0,6 Prozent). Die Aktien der Luxusgüterkonzerne wie jene der Swatch Group (-0,1 Prozent) und von Richemont ( 0,4 Prozent) entwickelten sich derweil uneinheitlich. Weniger gesucht waren Finanzwerte. Nachdem die Credit Suisse am Vormittag noch das Vertrauen der Anleger genoss, verloren ihre Aktien am Nachmittag stetig an Wert und schlossen schliesslich 0,5 Prozent unter dem Kurs des Vorabends. Kleinere Kursavancen erzielte die UBS ( 0,2 Prozent), derweil die Julius-Bär-Titel an Wert verloren (-0,4 Prozent).

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