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Veränderungen des Leitzinses: Höchstwert im Oktober 2000

Frankfurt/Main Der EZB-Leitzins, zu dem sich die Geschäftsbanken bei der Zentralbank mit flüssigen Mitteln versorgen, startete mit der Einführung des Euro als Buchgeld im Januar 1999 bei 3,0 Prozent.

Bis Oktober 2000 stieg er in mehreren Schritten auf den bisherigen Höchststand von 4,75 Prozent. Ab Mai 2001 sank der von der Europäischen Zentralbank (EZB) festgesetzte Hauptrefinanzierungssatz für den Euroraum wieder. Bei der Einführung des Euro als Bargeld im Januar 2002 lag der Leitzins bei 3,25 Prozent. Bis Juni 2003 sank er auf 2,0 Prozent, wo er zweieinhalb Jahre lang verharrte. Im Dezember 2005 begann ein neuer Zyklus, der bis auf 4,25 Prozent ab Juli 2008 führte. Die Wirtschaftskrise veranlasste die EZB zu einer schnellen Senkung ab Oktober 2008; einmal - im Dezember 2008 - sogar um den unter Experten als dramatisch eingeschätzten Schritt von 0,75 Prozentpunkten, von 3,25 Prozent auf 2,5 Prozent, binnen nur eines Monats. In vier weiteren Schritten erreichte der Leitzins am 13. Mai 2009 sein bisheriges historisches Tief von 1,0 Prozent. Die Zinswende begann im April 2011. Nach fast zwei Jahren auf dem historischen Tiefstand setzte die EZB in einem ersten Schritt den Hauptrefinanzierungssatz um 0,25 Punkte auf 1,25 Prozent herauf.

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