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Versicherungen Gewinnsprung bei der «Zurich» nach schadenarmem Quartal

Der Versicherungskonzern Zurich Insurance Group hat im ersten Quartal 2012 den Gewinn um 78 Prozent auf 1,14 Milliarden

Dollar gesteigert. In den Monaten Januar bis März musste der global ausgerichtete Versicherer nur wenig Schadenlasten tragen. Im Vorjahr hatten die Erdbebenkatastrophen in Japan und Neuseeland sowie Überschwemmungen in Australien dem Konzern hohe Schadenleistungen auferlegt. Der Gewinneinbruch im Auftaktquartal 2011 war unerwartet stark ausgefallen. Der Betriebsgewinn nach spezieller Rechnung der «Zurich», der Business Operating Profit (BOP), stieg im ersten Quartal 2012 um 61 Prozent auf 1,375 Milliarden Dollar, wie am Donnerstag bekannt gegeben wurde. Das Unternehmen zieht den BOP als massgebliche Leistungskennzahl heran. Zur Gewinnsteigerung trugen auch die Kapitalanlagen bei: Deren Rendite belief sich auf 2,1 Prozent (Vorjahr: 0,3 Prozent). Laut Konzernchef Martin Senn hat der Anbieter von Lebens- und Sachversicherungen seine Position vor allem in überseeischen Märkten ausgebaut. Zwischen Januar bis März verbuchte das Unternehmen 19,63 Milliarden Dollar an Geschäftsvolumen. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Im weltweiten Sachgeschäft arbeitete der Konzern profitabel: Vom Prämienvolumen musste er 94,6 Prozent für interne Kosten und Schadenzahlungen ausrichten. Im Vorjahr hatte die sogenannte Combined Ratio angesichts der Häufung von Naturkatastrophen bei 103,6 Prozent gelegen. Die Aktionäre von «Zurich» haben an der Generalversammlung Ende März einer Namensänderung zugestimmt und die bisherige Bezeichnung Zurich Financial Services durch Zurich Insurance Group ersetzt. Gleichentags übernahm der Schweizer Top-Banker Josef Ackermann das Verwaltungsratspräsidium. Ackermanns Funktion als Konzernchef der Deutschen Bank in Frankfurt endet im laufenden Monat.

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