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Vertrieb eines Antibiotikums von Basilea wird eingestellt

Nachdem der Wirkstoff Ceftobiprol des Pharmaunternehmens Basilea zur Behandlung von Haut- und Weichteilinfektionen in der EU und in den USA nicht zugelassen wurde, soll er auch vom Schweizer Markt zurückgezogen werden.

Die Inhaberin der Marktzulassung, die Johnson&Johnson-Tochter Janssen-Cillag habe ein entsprechendes Gesuch bei der Zulassungsbehörde Swissmedic eingereicht, teilte Basilea mit. Das Medikament Zevtera, das den Wirkstoff Ceftobiprol enthält, soll auch in Russland und anderen Märkten, wo es bereits verkauft wird, nicht weiter vertrieben werden. Basilea, das spätestens im kommenden Frühjahr alle Rechte am Wirkstoff zurückerhält, schliesst eine erneute Einreichung eines Zulassungsantrags für Ceftobiprol aber nicht aus, wie es am Donnerstag mitteilte. Nebst Ceftobiprol hat das noch junge Basler Pharmaunternehmen erst das Handekzem-Medikament Toctino zur Marktreife gebracht. Für andere Wirkstoffe, die Basilea im Auftrag und in Zusammenarbeit mit anderen Pharmaunternehmen entwickelt, laufen derzeit Wirksamkeitsstudien.

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