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Vitaminhersteller DSM mit Gewinnsprung zum Jahresstart

Amsterdam Der weltgrösste Vitaminhersteller DSM hat trotz hoher Rohstoffkosten mehr verdient: Der auch in der Schweiz produzierende niederländische Chemiekonzern steigerte den Reingewinn im ersten Quartal 2011 um 28 Prozent auf 166 Millionen

Euro. Der Umsatz im fortgeführten Geschäft wuchs um 16 Prozent auf 2,23 Milliarden Euro. «Wir sind heute viel flexibler und können erfolgreich einen Anstieg der Rohstoffpreise weiterreichen», sagte Finanzchef Rolf-Dieter Schwalb am Mittwoch im Fernsehsender CNBC. Besonders deutlich gelang DSM dies im ersten Quartal in der Kunststoffsparte Polymer Intermediates, die ihren Betriebsgewinn auf 90 Millionen Euro mehr als verdoppelte. DSM konnte in dem Geschäft die Preise um 34 Prozent anheben und weitete den Absatz um 9 Prozent aus. In der in Basel und Kaiseraugst AG ansässigen Ernährungssparte Nutrition profitierte das Unternehmen von der Übernahme des US- Babynahrungsspezialisten Martek. Der Kursanstieg des Frankens belastete allerdings. Unter den Erwartungen schnitt dagegen das Pharma-Geschäft des Konzerns ab. Einer der Gründe waren schwächere Verkäufe von Grippe-Impfstoffen.

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