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Vorsorge SLI-Firmen per Ende 2010 mit Deckungsgrad von knapp 90 Prozent

Die 30 grössten im Swiss Leader Index (SLI) aufgeführten Firmen hatten ihre Vorsorgeverpflichtungen per Ende 2010 zu 89,4 Prozent abgedeckt.

Dies geht aus einer am Donnerstag publizierten Studie des Beratungsunternehmens Towers Watson hervor. So seien die Vorsorgevermögen der Unternehmen im Jahr 2010 stärker angestiegen als die Vorsorgeverpflichtungen, weshalb sich deren Deckungsgrad gegenüber 2009 von 88,7 auf 89,4 Prozent erhöht habe. Zurückzuführen sei der Anstieg auf eine gute Anlagerendite von 6,5 Prozent. 2011 dürfte der Deckungsgrad wegen der Finanzmarktturbulenzen aber wieder gesunken sein, schätzt Towers Watson. Die Unternehmen mit dem höchsten Deckungsgrad waren Ende 2010 der Hörgerätehersteller Sonova (100,3 Prozent), der Saatguthersteller Syngenta (99,9 Prozent) sowie der Technologiekonzern ABB (96,5 Prozent). Gemäss Towers Watson sind die Vorsorgeverpflichtungen in der Schweiz damit deutlich besser finanziert als im Ausland. So habe der Deckungsgrad der Fortune-1000-Unternehmen in den USA Ende letzten Jahres 83 Prozent, jener der deutschen DAX-Unternehmen gar nur 66 Prozent betragen. Als Basis für die Studie dienten Towers Watson die Unternehmens- Geschäftsberichte aus den Jahren 2007 bis 2010.

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