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Vorsorge Versicherer schütten 92,1 Prozent der Erträge an Versicherte aus

Die Schweizer Lebensversicherer haben in der beruflichen Vorsorge im vergangenen Jahr 92,1 Prozent der Erträge den Versicherten zufliessen lassen.

Das Gesetz schreibt eine Mindestquote von 90 Prozent vor. Davon profitierten 2,2 Millionen Versicherte, wie die die Eidg. Finanzmarktaufsicht Finma am Montag mitteilte. Insgesamt zehn private Lebensversicherer erwirtschafteten nach Angaben der Behörde zusammen durch Spar-, Risiko- und Kostenprozesse 7,7 Milliarden Franken Ertrag. Den Versicherten kommen die Ausschüttungen in Form von Versicherungsleistungen, erhöhten technischen Rückstellungen oder Überschussbeteiligungen zugute. Die Betriebskosten pro Versicherten gingen im Schnitt um 6,1 auf 436 Fr. zurück. Die Kosten variieren allerdings beträchtlich, je nach dem, ob ein Versicherer Standardprodukte oder massgeschneiderte Lösungen anbietet. Laut Finma könnten die Versicherer allerdings noch effizienter arbeiten. Die Mindestquote (Legal Quote) schreibt vor, dass die Versicherer 90 Prozent der Erträge den Versicherten gutschreiben müssen. Die restlichen zehn Prozent dürfen sie behalten. Die Legal Quote schränkt das Gewinnpotenzial der Anbieter ein, weil die berufliche Vorsorge eine obligatorische Sozialversicherung ist.

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