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VW stellt sich trotz Absatzplus auf härtere Zeiten ein

München Trotz weiterer Absatzzuwächse macht sich der Volkswagen-Konzern auf schlechtere Zeiten gefasst.

Im Juni verkaufte der Konzern mit 798'500 Fahrzeugen elf Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Im ersten Halbjahr setzte VW 4,45 Millionen Autos ab, ein Plus von knapp neun Prozent. «Die Auslieferungen des Volkswagen-Konzerns haben sich im ersten Halbjahr sehr erfreulich entwickelt. Das ist bei weitem aber kein Anlass zur Euphorie. Denn das wirtschaftliche Umfeld vor allem in Westeuropa bleibt angespannt und schwierig», erklärte Vertriebschef Christian Klingler. Vor allem in Nordamerika, Osteuropa, Asien und Deutschland waren die Fahrzeuge des Konzerns nach wie vor gefragt. Allein in den USA betrug der Zuwachs gut 30 Prozent. Im von der Schuldenkrise geplagten Westeuropa ging der Absatz hingegen um fast sechs Prozent zurück. Von den sieben Automarken unter dem VW-Dach verbuchte Audi mit einem Plus von zwölf Prozent das stärkste Wachstum im ersten Halbjahr. Die seit langem schwächelnde spanische Tochter Seat verliert weiter Kundschaft, die Verkaufszahlen knickten um gut zwölf Prozent ein. Porsche zählt formal erst ab August zum grössten Autohersteller Europas.

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