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Wall Street hält schwachen Arbeitsmarkt-Daten stand

New York Die Wall Street hat sich am Freitag nach ihrer jüngsten Rally kaum von enttäuschenden Arbeitsmarktdaten beeindrucken lassen.

Die US-Wirtschaft schuf zwar weniger neue Jobs als erwartet. Die Daten schürten zugleich aber Erwartungen, dass die US-Notenbank (Fed) bald weitere Schritte zur Stützung der Konjunktur ankündigen wird. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte erhöhte sich um 0,1 Prozent auf 13'306 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 rückte um 0,4 Prozent auf 1437 Zähler vor, der Index der Technologiebörse Nasdaq trat mit 3136 Stellen auf der Stelle. Im Wochenvergleich rückte der Dow 1,6 Prozent vor, der S&P 2,2 Prozent und die Nasdaq 2,3 Prozent. In Frankfurt ging der Dax mit einem Plus von 0,7 Prozent bei 7214 Punkten aus dem Handel. «Am Markt gibt es derzeit zwei konkurrierende Kräfte», beschrieb Peter Cook von Performance Trust Investment Advisors die Situation. «Auf der einen Seite steht der Zustand der Wirtschaft, auf der anderen der Glaube an die Macht der Zentralbanken. Diese Woche war ein gutes Beispiel für das Tauziehen zwischen den beiden.» Unter den Einzel-Titeln stach Intel heraus, dessen Papiere um fast vier Prozent abrutschten. Der Chipriese senkte seine Umsatzprognose für das laufende Quartal. Das Management begründete dies mit einer schwächelnden Computer-Nachfrage bei Firmenkunden und einem langsameren Wachstum in den Schwellenländern.

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