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Wall Street schwächer - Warten auf Fed und EZB

New York Die Wall Street hat sich zu Beginn der neuen Woche schwach präsentiert.

Nach der Rally der letzten beiden Handelstage hielten sich die Anleger am Montag zurück. Mit Spannung warteten sie auf die Zinssitzungen der US-Notenbank Fed am Mittwoch und der Europäischen Zentralbank am Donnerstag, sagten Analysten. Von den Währungshütern erhofften sie sich neue Stützungsmassnahmen für die Wirtschaft. Der Dow-Jones-Index mit den 30 Standardwerten schloss wenig unverändert mit 13.073 Punkten. Im Verlauf pendelte er zwischen 13.042 und 13.128 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,1 Prozent auf 1385 Stellen nach. Der Technologieindex Nasdaq sank um knapp 0,4 Prozent auf 2945 Zähler. Die Hoffnung auf Konjunkturhilfen durch die EZB und die Fed hatten den Dow Jones Ende vergangener Woche erstmals seit Anfang Mai über die Marke von 13.000 Punkten gehoben. Vor allem EZB-Präsident Mario Draghi löste mit seinen Äusserungen Euphorie aus, dass die Zentralbank im Rahmen ihres Mandates alles tun werde, um den Euro vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Positive Signale gab es am Montag vom europäischen Anleihenmarkt. So konnte sich die italienische Regierung bei Investoren für einen vergleichsweise günstigen Zinssatz von 5,96 Prozent Geld von Investoren leihen. Ende Juni lag er noch bei 6,19 Prozent. Gegen den Trend stemmte sich auch der Energiekonzern Chevron, dessen Titel 0,5 Prozent im Plus schlossen. Das Unternehmen will zwei Milliarden Dollar investieren, um das Ölfeld Lianzi vor der afrikanischen Küste auszubeuten. Wal-Mart und AT&T erreichten im Verlauf neue 52-Wochenhochs und schlossen 0,6 beziehungsweise 0,8 Prozent höher. An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,65 Milliarden Aktien den Besitzer. 1461 Werte legten zu, 1516 gaben nach und 108 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,47 Milliarden Aktien 883 im Plus, 1586 im Minus und 124 unverändert.

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