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Walliser Tourismus mit Rückgang der Übernachtungszahlen

Der Tourismus im Wallis blickt auf ein schwieriges Jahr zurück.

In der Saison 2010/2011 wurden starke Rückgänge in fast allen Übernachtungskategorien registriert. Insgesamt gingen die Übernachtungen um 5,9 Prozent auf 10,8 Millionen zurück. In der Saison 2009/2010 hatte Wallis Tourismus noch 11,43 Millionen Logiernächte gezählt. Diese seien damit im vergangenen Jahr um mehr als 13 Prozent zurückgegangen, sagte der Präsident von Wallis Tourismus, Herbert Volken, am Mittwoch in Sitten vor den Medien. Besonders stark war der Rückgang aufgrund der schlechten Witterung beim Camping (-12,5 Prozent). Deutlich weniger Übernachtungen gab es auch bei Chalets und Ferienwohnungen (-10,1 Prozent). Geringer war das Minus bei den Hotels (-4,7 Prozent) und den Jugendherbergen (-4,7 Prozent). Wallis Tourismus stellte bei fast allen Herkunftsländern der Gäste Einbussen fest. Besonders stark ging die Zahl der deutschen Touristen (-15,6 Prozent) und der niederländischen Gäste (-18,6 Prozent) zurück. Einzig bei den Übernachtungen von Amerikanern und Kanadiern konnte ein Zuwachs festgestellt werden ( 2,4 Prozent). Wirtschaftskrise und starker Franken Wallis Tourismus sieht die Gründe für das Wegbleiben der Gäste in der weltweiten Wirtschaftskrise und dem starken Franken. Die Annahme der Zweitwohnungsinitiative werde ausserdem das ohnehin schwierige wirtschaftliche Umfeld weiter verschärfen. Für die Wintersaison 2011/12 rechnet Wallis Tourismus erneut mit einem Rückgang der Logiernächte. In der Hotellerie, wo erste Zahlen zur Verfügung stehen, gab es zwischen Anfang November und Ende Januar einen Rückgang um 6 Prozent. Im Februar sei zwar ein leichter Anstieg festgestellt worden, im März seien die Zahlen aber wieder eingebrochen. Der April dürfte gemäss Wallis Tourismus nicht allzu schlecht ausgefallen sein, aber unter dem Vorjahresniveau liegen. Wallis Tourismus ruft den Kanton Wallis dazu auf, mit einem Programm auf die schwierige Situation der Branche zu reagieren. In den nächsten Jahren seien im Tourismus rund 2 Milliarden Fr. an Investitionen nötig.

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