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Warum der Ölpreis noch lange Zeit tief bleiben wird

Keiner will zurückstecken – Egoismen und politische Spannungen zwischen grossen Förderländern sorgen dafür, dass das Überangebot weiter wächst.

Drosseln will niemand: Ölförderanlage im US-Bundesstaat Colorado. Foto: Alamy
Drosseln will niemand: Ölförderanlage im US-Bundesstaat Colorado. Foto: Alamy

Der Ölpreis lag gestern zeitweise bis zu sieben Prozent im Minus, nachdem ein Deal zur Eindämmung der Ölförderung am Wochenende gescheitert war. Die Nordsee-Ölsorte Brent erholte sich aber und lag am Abend leicht im Plus, während US-Öl ­etwas nachgab. Doch der Preisdruck dürfte anhalten. Kenner des Ölmarktes rechnen damit, dass der Preis für ein Fass Öl in nächster Zeit wieder markant unter 40 Dollar tauchen wird. Ob er wie im Januar unter die Marke von 30 Dollar fällt oder gar auf einem solchen Tiefststand verharrt, ist offen.

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