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Warum schweigt Finma-Chef Raaflaub?

Bankjuristen rätseln über Patrick Raaflaubs Zeitungsartikel, in dem der Direktor der Finanzmarktaufsicht den Banken die Teilnahme am US-Programm nahelegte.

«Ein solcher Entscheid wirkt sich nicht nachteilig aus»: Die Aussage des Finma-Direktors gibt zu reden.
«Ein solcher Entscheid wirkt sich nicht nachteilig aus»: Die Aussage des Finma-Direktors gibt zu reden.
Martin Ruetschi

Als der Finma-Chef Patrick Raaflaub vor gut zwei Wochen mittels Artikeln in der «Neuen Zürcher Zeitung» und «Le Temps» die Schweizer Banken zur Teilnahme am US-Programm zur Bereinigung des Steuerstreits aufforderte, reagierte die Branche pikiert. Manch Bankenvertreter fühlte sich zur Teilnahme in der Kategorie 2 gedrängt und damit zum Eingeständnis, unversteuerte Vermögenswerte von US-Kunden in den Büchern zu haben. Raaflaubs öffentliche Einmischung in ein vermeintlich freiwilliges Verfahren wurde als unangebrachter Druckversuch kritisiert.

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