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Wasserkraftwerk-Projekt von Repower verzögert sich

Das geplante, mehrere hundert Millionen Franken teure Wasserkraft-Projekt Chlus im vorderen Prättigau des Bündner Stromkonzerns Repower verzögert sich.

Es zeigte sich, dass die Kosten deutlich höher ausfallen als angenommen, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Der Grund für die Kostensteigerung sind verschiedene Kraftwerkskomponenten, deren Realisierung aufwendiger ist. Verzögert werden damit auch der Abschluss des Konzessionsprojekts und die noch im laufenden Jahr vorgesehenen Konzessionsabstimmungen in den Gemeinden. Repower prüft eigenen Angaben zufolge Möglichkeiten zur Optimierung des Vorhabens sowie zur Senkung der Kosten. Diese Arbeiten werden nach Angaben von Konzern-Sprecher Werner Steinmann einige Monate in Anspruch nehmen. Kostenrahmen von 340 Millionen Das Projekt Chlus sieht vor, das Gefälle zwischen Küblis und dem Rhein bei Landquart zur Stromproduktion aus der Wasserkraft des Flusses Landquart zu nutzen. Repower ging ursprünglich von einem Kostenrahmen in der Höhe von rund 340 Millionen Fr. aus. Dem geplanten Kraftwerk kommt laut Repower eine besondere Bedeutung zu. Es sei eines der wenigen Wasserkraft-Projekte, die einen wesentlichen Beitrag zur Stromversorgung leisten könnten. Auch ökologisch vermöge es zu überzeugen. Repower hat in den letzten Jahren rund 150 Millionen Fr. in die Erneuerung der Kraftwerkanlagen im Prättigau sowie in den Neubau des Kraftwerks Taschinas investiert.

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