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Chinas Premierminister muss sich nun am WEF erklären

China verpasst erstmals seit 1998 sein wirtschaftliches Planziel. Die Ära der selbstbestimmten Wachstumsraten ist ein für alle Mal Geschichte.

Das Wachstum der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt ging auf 7,4 Prozent zurück: Chinas Ministerpräsident Li Keqiang am WEF in Tianjin, China. (16.12.2014)
Das Wachstum der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt ging auf 7,4 Prozent zurück: Chinas Ministerpräsident Li Keqiang am WEF in Tianjin, China. (16.12.2014)
Kim Kyung-Hoon, Reuters

Chinas Premierminister Li Keqiang befand sich bereits auf dem Weg in die Schweiz zum Weltwirtschaftsforum, als das Nationale Statistikamt am Dienstag in Peking die jüngsten chinesischen Wirtschaftsdaten veröffentlichte. In Davos hat der Regierungschef Gelegenheit dazu, der versammelten Elite zu erklären, weshalb er optimistisch in die Zukunft blickt. Die Zahlen aus der Volksrepublik geben Anlass zur Sorge. Erstmals seit 1998 hat China sein Wachstumsziel verfehlt. Die Konjunktur legte im Jahr 2014 um 7,4 Prozent zu und blieb damit hinter den Vorgaben der Regierung zurück.

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