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Nicht immer frisst die Revolution ihre Kinder

Die «vierte industrielle Revolution» verspricht neue Technologien. Sie wird aber auch zum grossen Stellenabbau führen.

Wenn die industrielle Revolution auch die Kopfarbeit ersetzt: Zahnarztpraxis in Zürich.
Wenn die industrielle Revolution auch die Kopfarbeit ersetzt: Zahnarztpraxis in Zürich.
Gaetan Bally, Keystone

Es ist das Wort des Jahres, nur ist das Jahr erst zwei Wochen alt: «Die vierte industrielle Revolution», die Klaus Schwab zum Hauptthema des diesjährigen World Economic Forum gemacht (WEF) hat, verheisst eine bedeutungsschwangere Entwicklung – im Positiven wie im Negativen: unvorstellbare Technologien, die unseren Alltag verändern; Jobverluste in Millionenhöhe, die uns dafür umso stärker Angst einjagen. Gemäss der Studie, die das WEF auf Basis einer Umfrage bei 15 der weltweit grössten Unternehmen gestern veröffentlichte, trifft es dabei die Frauen besonders hart. Den Verlust von 5 Millionen Jobs bis 2020 in 15 Ländern würden die Frauen überproportional spüren, weil sie in technologischen und naturwissenschaftlichen Berufen untervertreten seien.

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