Zum Hauptinhalt springen

Digitalisierung bremst Züge aus

Ein neues System lässt Lokführer im Ungewissen, wann sie vor einem Halt abbremsen müssen. Die Folge sind Verspätungen.

Philipp Felber-Eisele
Die Züge müssen langsamer etwa in Sackbahnhöfe wie hier in Zürich einfahren. Bild: Keystone
Die Züge müssen langsamer etwa in Sackbahnhöfe wie hier in Zürich einfahren. Bild: Keystone

ETCS Level 1 Baseline 3: Wer da jetzt nur Bahnhof versteht, liegt nicht so weit daneben – hinter der Abkürzung ETCS verbirgt sich ein Zugbeeinflussungssystem. Über dieses System wird, vereinfacht gesagt, der Zugverkehr streckenseitig gesichert. Und man kann zum Beispiel im Notfall eingreifen und etwa einen Notstopp auslösen. Das System soll unter anderem die Sicherheit und die Kapazität auf den Schienen erhöhen sowie dabei helfen, dass Züge pünktlich ankommen. Gerade bei den SBB ein wunder Punkt: Im vergangenen Monat waren schweizweit bloss rund 84 Prozent der Passagiere pünktlich am Ziel, wie die Bundesbahnen auf ihrer Website ausweisen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen