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WEKO interveniert gegen Beschränkungen von Online-Verkäufen

Die Wettbewerbskommission (WEKO) schreitet gegen Beschränkungen des Online-Handels ein.

Hersteller dürften Verkäufe via Internet grundsätzlich nicht verbieten, hält die WEKO aufgrund einer Untersuchung gegen die Haushaltgeräte-Produzenten Electrolux und V-Zug fest. Der Schweizer Ableger der schwedischen Electrolux untersagte ihren Händlern den Verkauf von Produkten über Online-Shops gänzlich, V-Zug machte ihren Händlern strikte Auflagen. Die WEKO erachtete dies als unzulässige Wettbewerbsabreden. Die beiden Firmen haben bereits zu Beginn der Untersuchung vor elf Monaten ihre Bereitschaft für eine einvernehmliche Lösung signalisiert. Inzwischen passten sie ihre Vertriebssysteme an, wie die WEKO weiter mitteilte. Laut WEKO muss es grundsätzlich möglich sein, Produkte über Online-Shops zu verkaufen. Beschränkungen dieses sehr wichtigen Vertriebskanals seien nur unter sehr restriktiven Bedingungen zulässig. Und selbst dann dürften keinesfalls Parallelimporte verhindert oder Preisbindungen an die Wiederverkäufer vorgegeben werden. Gegenwärtig stehen ausländische Markenartikel-Hersteller unter Druck von Konsumentenschützern, Politikern und einigen Detailhändlern, die Preisvorteile wegen der Frankenstärke an die Schweizer Konsumenten weiterzugeben. Auch von der WEKO wurden Interventionen erwartet.

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