Zum Hauptinhalt springen

Weltbank will arabische Länder stärker unterstützen

Washington Angesichts der Unruhen in der arabischen Welt will die Weltbank die Länder in der Region stärker unterstützen.

«Wir müssen jetzt handeln», sagte Weltbank-Chef Robert Zoellick am Samstag zum Abschluss der Frühjahrstagung von Weltbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) in Washington. «Darauf zu warten, dass sich die Lage stabilisiert, würde eine verpasste Möglichkeit bedeuten.» Das Entwicklungskomitee der Weltbank erklärte, dass die aktuellen Ereignisse im Nahen Osten und Nordafrika «dauerhafte soziale und wirtschaftliche Folgen» haben würden. Daher müsse die Weltbank gemeinsam mit Regierungen und internationalen Organisationen ihre Hilfen ausbauen. Zugleich warnte die Weltbank vor den Folgen der Unruhen für die Weltwirtschaft. «Eine Verschlechterung der Bedingungen im Nahen Osten und in Nordafrika könnten das globale Wachstum aus der Bahn werfen», heisst es in einer Erklärung der Organisation. Sollten die Ölpreise wegen wachsender Unsicherheit oder Versorgungsengpässen «steil und dauerhaft» ansteigen, könnte sich das Wachstum der Weltwirtschaft um 0,3 Prozentpunkte in diesem und 1,2 Prozentpunkte im kommenden Jahr verlangsamen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch