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Weniger Gewinn bei Privatbank Vontobel - Ertrag bricht ein

Der Gewinn der Vermögensverwaltungsgruppe Vontobel ist im ersten Halbjahr zurückgegangen.

Nachdem die Bank im Vorjahr 78,1 Millionen Fr. verdient hatte, kann sie für die ersten sechs Monate des laufenden Jahres noch 66,6 Millionen Fr. Gewinn ausweisen. Der Ertrag habe unter den schwierigen Bedingungen an den Finanzmärkten gelitten, teilte Vontobel am Freitagmorgen mit. Im Handelsgeschäft brach der Erfolg um 41,4 Prozent ein, während sich die Einnahmen im Zins- und im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft etwas verbesserten. Der Betriebsertrag brach gesamthaft bei gesenkten Sach- und Personalaufwand um 27 Prozent auf 390,1 Millionen Fr. ein. Wie andere Vermögensverwalter beschäftigt Vontobel derzeit, dass sich die reiche Privatkundschaft bei Wertpapiergeschäften aus Angst vor Krisenverlusten zurückhält. Die Bank verdient weniger mit. Dafür gelingt es der Bank trotz Debatten um den Finanzplatz Schweiz und der Steuerdiskussion mit dem Ausland, Kundengelder anziehen. Zwischen Januar und Juni nahm das Zürcher Traditionshaus unter dem Strich 5,3 Milliarden Fr. entgegen. In der Vorjahresperiode waren es 3,4 Milliarden Fr. gewesen. Die Kundenvermögen, die Vontobel verwaltet, stiegen im ersten Halbjahr von 82,5 auf 90,5 Milliarden Franken. Insgesamt waren der Bank Ende Juni knapp 140 Milliarden Fr. anvertraut. Bis 2014 soll die Summe nach den Vorstellungen der Bankführung 175 Milliarden Fr. betragen. Vontobel will dann eine Milliarde Franken Betriebsertrag hereinholen. Wachsen will die Bank auch über Zukäufe.

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