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«Es braucht eine Klimasteuer – auch auf Fleisch»

Nur mit neuen Abgaben lasse sich der Klimawandel effektiv bekämpfen, sagt Ökonom Ernst Fehr. Die Einnahmen sollen an die Bevölkerung zurückfliessen.

Isabel Strassheim
«Es ist eine völlige Illusion, zu glauben, dass moralische Appelle allein ausreichen»: Ernst Fehr fordert eine Klimasteuer auf Fleisch. Fotos: Keystone
«Es ist eine völlige Illusion, zu glauben, dass moralische Appelle allein ausreichen»: Ernst Fehr fordert eine Klimasteuer auf Fleisch. Fotos: Keystone

Herr Fehr, wann reagieren Wirtschaft und Konsumenten konsequent auf den Klimawandel?Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist es ganz klar: Erst wenn sich die Anreize verändern, werden die Akteure ihr Verhalten ändern. Es ist eine völlige Illusion, zu glauben, dass moralische Appelle allein ausreichen.

Es gibt schon eine Reihe von Anreizen wie die CO2-Zertifikate und die Schweizer CO2-Abgabe auf Brennstoffe, die im Parlament gerade revidiert wird. Das reicht nicht aus. Wir brauchen eine allgemeine Klimasteuer, die alle Produkte proportional zu den verursachten Treibhausgasemissionen besteuert. Die Kosten für die Umwelt müssen eingepreist werden.

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