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Wer vom billigen Öl am stärksten profitiert

Der tiefe Ölpreis macht viele Güter günstiger. Doch nicht bei allen haben die Konsumenten gleich viel davon.

Es existiert eine Ölpreis-Faustregel: Pro 10 Dollar, die das Öl billiger wird, wächst die Wirtschaft um 0,4 Prozent. Foto: iStock
Es existiert eine Ölpreis-Faustregel: Pro 10 Dollar, die das Öl billiger wird, wächst die Wirtschaft um 0,4 Prozent. Foto: iStock

Je länger der Ölpreis tief bleibt, desto besser für die Kunden – denn desto grösser sind die Chancen, dass auch andere Güter billiger werden. Durch den niedrigeren Ölpreis sinken die Energie-, Herstellungs- und Transportkosten.

«Der tiefe Ölpreis sickert überall durch», sagt Susanne Toren, Analystin bei der Zürcher Kantonalbank. «Die Menschen gewinnen an Kaufkraft und konsumieren mehr, deshalb wächst die Wirtschaft. Das kommt dem Arbeitsmarkt zugute – und dadurch wiederum dem Konsum.» Dazu gibt es sogar eine Faustregel: Pro 10 Dollar, die das Öl billiger wird, wächst die Wirtschaft um 0,4 Prozent. Seit letztem August, als das Fass noch um die 95 Dollar kostete, hätten also theoretisch rund 2,4 Prozent dazukommen können – wäre nicht der Frankenschock gewesen.

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