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Widerstand gegen Verkauf von T-Mobile USA an AT&T im US-Senat

Washington Im US-Senat formiert sich Widerstand gegen den geplanten Verkauf der Deutsche-Telekom-Tochter in den USA, T- Mobile USA, an den US-Konkurrenten AT&T.

In einer Anhörung vor dem Senatsausschuss für Wettbewerb und Verbraucherrechte am Mittwoch (Ortszeit) forderte etwa der Demokrat Patrick Leahy das Justizministerium und die Regulierungsbehörde FCC zu einer «umfassenden» Prüfung auf. Untersucht werden müssten insbesondere die Folgen für die Konsumenten mit Blick auf Preise und Wahlmöglichkeiten, sagte Leahy. Der Chef des AT&T-Konkurrenten Sprint, Daniel Hesse, forderte die Behörden in der Anhörung sogar auf, den geplanten Verkauf zu untersagen. Die Deutsche Telekom will ihr seit langem problematisches Geschäft in den USA für 39 Milliarden Dollar an AT&T verkaufen. T-Mobile USA ist zur Zeit die Nummer vier in den USA. Markführer ist Verizon, gefolgt von AT&T und Sprint. Mit dem Kauf von T-Mobile würde AT&T mit einem Marktanteil von 40 Prozent zur Nummer eins aufsteigen. Der Chef von T-Mobile USA, Philipp Humm, sagte, die Deutsche Telekom sei nicht in der Lage, die erforderlichen Investitionen in den USA zu tätigen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. T-Mobile verliert seit geraumer Zeit massiv an Kunden. Dies liegt auch daran, dass das Unternehmen das iPhone von Apple nicht vermarkten darf.

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