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Wie Konsumenten mit Billigst-Kaffeemaschinen geködert werden

Der Preiskampf verlagert sich von den Kapseln zu den Maschinen: Konsumenten sollen mit absurd tiefen Aktionsangeboten an ein System gebunden werden. Doch ob die Rechnung aufgeht, ist fraglich.

Von Matthias Pfander und Benita Vogel
Immer günstiger: Anbieter hoffen, mit ihren Maschinen die Konsumenten an sich zu binden.
Immer günstiger: Anbieter hoffen, mit ihren Maschinen die Konsumenten an sich zu binden.
Keystone

Der Preis scheint absurd tief: Denner bot letzte Woche Kaffeemaschinen für Kapseln der Marke Nescafé Dolce Gusto zum Preis von 9.90 Franken an. Statt für 119 Franken, wie sie im Onlineshop von Nestlé angeboten werden. Voraussetzung, um in den Genuss des Schnäppchenpreises zu kommen: Der Kunde musste gleichzeitig drei Packungen à 10.90 Franken mit je 30 Kapseln dieses Nestlé-Produkts beziehen. Die Aktion ist das jüngste Beispiel dafür, wie heiss der Markt für portionierten Kaffee umkämpft ist und mit welchen Mitteln der Kampf ausgetragen wird. Ging es bis anhin vor allem um die günstigsten Kapselpreise, versuchen die Hersteller ihr Glück nun bei den Maschinen.

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