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Wieder ein «Mini-WTO»-Treffen in Davos Doha-Runde

Die Schweiz lädt am Rande des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos Ende Januar erneut zu einem informellen Treffen der Handelsminister der wichtigsten Länder.

Wie in den vergangenen Jahren, soll es die 2001 lancierte Doha-Runde zur Liberalisierung des Welthandels anstossen. Geplant sei eine Standortbestimmung der Doha-Runde, sagte Jean- Daniel Gerber, Chef des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO), in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der Sendung «ECO» des Schweizer Fernsehens SF. Ziel des von Bundesrat Johann Schneider-Ammann präsidierten halbtägigen Treffens sei es zudem, die Doha-Runde anzustossen, damit 2011 ein Durchbruch erzielt werden könne. Neben der EU-Kommission und WTO-Generalsekretär Pascal Lamy würden unter anderen auch die Schlüsselländer USA, Brasilien und Indien eingeladen. 2008 waren die Verhandlungen am WTO-Ministertreffen in Genf gescheitert, hauptsächlich weil sich die USA und Indien nicht über die gegenseitige Öffnung der Agrar- und Industriemärkte einigen konnten. Unklar ist die Haltung der neuen Regierung in Brasilien.

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