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Wieder schwarzer Tag an den Börsen - Euro noch bei gut 1,10 Franken

Die steile Talfahrt der Börsen hat sich am Montagnachmittag fortgesetzt.

Der SMI als wichtigstes Schweizer Börsenbarometer verlor zwischenzeitlich bis zu 4,3 Prozent. Der deutsche Leitindex DAX stürzte gar um bis zu 5,9 Prozent ab. Händler verwiesen auf die Europäische Zentralbank (EZB), die ihre umstrittenen Käufe von Staatsanleihen überraschend verdoppelt hat. Die EZB erwarb in der vergangenen Woche Papiere angeschlagener Euro- Staaten im Wert von 13,3 Milliarden Euro. Seit Mai 2010 hat sie damit Bonds im Gesamtwert von 129 Milliarden Euro gekauft. Auf der Suche nach sicheren Anlagen flüchteten viele Anleger wieder ins Gold, das zwischenzeitlich pro Unze über 1900 Dollar kostete. Damit war das am 23. August erreichte Rekordhoch von 1911 Dollar in Sichtweite. Auch der Franken war gefragt. Die Schweizer Währung erstarkte gegenüber dem Euro bis auf 1,1020 Franken. In der Nacht hatte ein Euro noch knapp 1,12 Franken gekostet. Der Dollar fiel von 79,0 auf rund 78,3 Rappen.

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