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Wyss: Schwerreicher Unternehmer mit Herz für Kunst und Bahnen

Mit dem Verkauf von Synthes an Johnson & Johnson dürfte Hansjörg Wyss noch etwas reicher werden als er schon ist.

Das könnte sich als Segen für das hiesige Kunstschaffen und Bahnfreunde erweisen. Denn Wyss hat mehrfach grosszügig Projekte in diesen Bereichen unterstützt. So versprach Wyss in den 1990-er Jahren dem Kunstmuseum Bern 20 Millionen Franken für einen Erweiterungsbau. Wyss unterstützt in Bern auch das Kulturzentrum PROGR und hat erst kürzlich dem Kunstmuseum Bern ermöglicht, ein Kunstwerk zu erwerben. In Riehen BS übernimmt die Hansjörg Wyss Foundation jeweils einen Teil des Betriebsdefizits des Beyeler-Museums. Und der Dampfbahn über die Furka ermöglichte er dank namhafter Unterstützung die Wiederinbetriebnahme des letzten Abschnitts. Bei Solothurn macht sich der Heimatschutz dank dem Support des Mäzens Hoffnung, die historische Sesselbahn auf den Weissenstein erhalten zu können. Dass Wyss sich insbesondere in Bern engagiert, ist kein Zufall: In der Bundesstadt wurde er geboren, im Progymnasium am Waisenhausplatz (heute eben PROGR) absolvierte er einen Teil seiner Schulzeit, an der ETH Zürich liess er sich zum Bauingenieur ausbilden. Wyss lebt heute mehrheitlich in den USA und dort liess er auch am meisten Geld für ein gemeinnütziges Projekt springen. 2008 versprach er der Harvard Business School, wo er 1965 seinen MBA-Abschluss machte, 125 Millionen Dollar für die Schaffung eines Biotechnik-Instituts. Wyssens Vermögen schätzte das US-Wirtschaftsmagazin «Forbes» kürzlich auf 6,4 Milliarden Dollar. Der US-Berner belegte damit auf der «Forbes»-Liste Rang 154 weltweit, in der Schweiz weist nur Unternehmer und Segler Ernesto Bertarelli (10 Milliarden Dollar) mehr Vermögen auf.

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