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Xstrata entscheidet am 1. Oktober über Glencore-Angebot

Der weltweit tätige Bergbaukonzern Xstrata will sich eine Woche länger Zeit lassen, um über die angepasste Fusionsofferte des Rohstoffhändlers Glencore zu entscheiden.

Neu will Xstrata erst am 1. Oktober und nicht wie bisher angekündigt am 24. September antworten, wie das Unternehmen auf seiner Website mitteilte. Glencore hatte sein Angebot am 7. September von 2,8 auf 3,05 eigene Anteilsscheine je Xstrata-Papier erhöht und den Geldwert des Gebots um rund 3 Milliarden auf insgesamt 36 Milliarden Dollar gesteigert. Damit will der weltweit grösste Rohstoffhändler kritische Xstrata- Anteilseigner wie den Golfstaat Katar oder Norwegens Staatsfonds zum Einlenken bringen. Glencore und Xstrata hatten sich bereits im Februar auf den Zusammenschluss verständigt und für das Geschäft geworben. Durch die Fusion soll eine Gesellschaft mit einem Jahresumsatz von fast 210 Milliarden Dollar entstehen. Gemeinsam würden die beiden Unternehmen die gesamte Kette der Wertschöpfung von der Förderung über den Transport bis zum Verkauf von Bodenschätzen unter einem Dach vereinen und damit über eine entsprechende Marktmacht verfügen. Beide Konzerne haben vor allem aus steuerlichen Gründen ihren Hauptsitz nur wenige Kilometer voneinander entfernt im Kanton Zug.

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