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Xstrata-Grossaktionär Katar schaut Angebot wohlwollend an

Die Milliarden-Fusion des weltgrössten Rohstoffhändlers Glencore mit dem Bergbaukonzern Xstrata ist wieder ein Stück näher gerückt: Der wichtige Grossaktionär Katar wird sich das ausgehandelte Angebot mit «Wohlwollen» anschauen.

Das sagte Scheich Hamad bin Jassim al Thani, Premier von Katar am Montag in Doha auf die Frage, ob Katar das Zusammengehen befürwortet. Der Staatsfonds des Emirats ist mit 12 Prozent an Xstrata beteiligt und gilt als das Zünglein an der Waage für das Gelingen der Übernahme. Anfang Oktober hatten sich die beiden Unternehmen auf das 33 Milliarden Dollar schwere Angebot geeinigt, das Glencore im Laufe des Übernahmepokers nachgebessert hatte. Der Xstrata-Verwaltungsrat rät den Aktionären, das Angebot anzunehmen. Stimmen Sie und die Kartellbehörden zu, wäre die grösste Übernahme des Jahres perfekt. Einen für die Aktionäre kritischen Punkt hatten die Unternehmen entschärft und damit eine Zustimmung wahrscheinlicher gemacht. Dabei ging es vor allem um ein üppiges Bonuspaket für Führungskräfte. Aktionäre können nun der Fusion zustimmen ohne gleichzeitig die Extravergütung von umgerechnet 171 Millionen Fr. für die Führungskräfte von Xstrata abzunicken. Durch die Fusion würde aus den beiden Unternehmen einer der einflussreichsten Megakonzerne mit Kontrolle über grosse Teile der weltweiten Förderung und Vermarktung von Bodenschätzen und Agrarerzeugnissen entstehen.

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