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Yahoo-Chefin bringt Zwillingsmädchen zur Welt

Ihr Konzern ist in einer schwierigen Phase, doch CEO Marissa Mayer geht es «grossartig». In der Nacht ist sie Mutter von Zwillingen geworden. Und schon bald will sie wieder arbeiten.

Sie und ihr Team hätten die Datenpannen falsch verwaltet: Yahoo-CEO Marissa Mayer. (4. Mai 2015)
Sie und ihr Team hätten die Datenpannen falsch verwaltet: Yahoo-CEO Marissa Mayer. (4. Mai 2015)
Bennett Raglin/Getty Images, AFP
Ist am 11. Dezember 2015 Mutter von Zwillingen geworden: Marissa Mayer hier beim WEF in Davos.
Ist am 11. Dezember 2015 Mutter von Zwillingen geworden: Marissa Mayer hier beim WEF in Davos.
Laurent Gillieron, Keystone
Zu Besuch bei First Lady Michelle Obama. (Archivbild)
Zu Besuch bei First Lady Michelle Obama. (Archivbild)
AFP
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Yahoo-Chefin Marissa Mayer hat Zwillinge zur Welt gebracht. Die 40-Jährige gab die Nachricht mit ihrem Mann Zachary Bogue in der Nacht auf Freitag im Kurznachrichtendienst Twitter sowie auf der Blog-Plattform Tumblr bekannt, die ihrem Konzern gehört.

Sie seien hoch erfreut zu verkünden, «dass unsere eineiigen Zwillingsmädchen zur Welt gekommen sind! Sie wurden heute am frühen Morgen geboren.» Der ganzen Familie gehe es «grossartig». Mayer bedankte sich auch für die vielen guten Wünsche, die sie während ihrer Schwangerschaft erhalten habe.

Lob und Kritik

Mayer hat als Yahoo-Chefin bei dem Unternehmen den Erziehungsurlaub auf 16 Wochen verlängert. Nach der Geburt ihres ersten Kindes nahm sie aber nur zwei Wochen frei und erntete damit sowohl Lob als auch Kritik. Als sie ihre Zwillingsschwangerschaft bekanntgab, kündigte Mayer vage an, nur «eine begrenzte Zeit» fort zu sein und dennoch «durchgehend» weiter zu arbeiten.

Mayer war im Sommer 2012 zu Yahoo gekommen, um den strauchelnden Internetkonzern wieder auf Vordermann zu bringen. Seitdem gilt die attraktive und stets schick gekleidete Informatikerin als Yahoos «öffentliches Gesicht»: Das US-Magazin «Forbes» listet Mayer auf Rang 22 der mächtigsten Frauen.

Wenig Zeit für ihr Privatleben

Allerdings gelang es ihr bisher nicht, den Rückstand zum Rivalen Google aufzuholen. Die gute Nachricht aus Mayers Privatleben wurde inmitten grundlegender Umwälzungen bei Yahoo verkündet. Unter dem Druck der Aktionäre verzichtet der Internetkonzern auf den Verkauf seiner Beteiligung an dem chinesischen Online-Riesen Alibaba und lagert stattdessen sein kriselndes Kerngeschäft in ein neues Unternehmen aus. Die am Mittwoch verkündete Abspaltung des Yahoo-Kerngeschäfts mit Suchmaschine und Online-Werbegeschäft ist ein Rückschlag für Mayer, die eigentlich die milliardenschwere Alibaba-Beteiligung abstossen und den Erlös an die Aktionäre ausschütten wollte.

Noch kurz vor ihrer Niederkunft war Mayer am Mittwoch persönlich im Fernsehen aufgetreten, um die Abspaltung zu verkünden. Schon da war klar, dass ihr wenig Zeit für ihr Privatleben bleiben wird.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg, der am 1. Dezember erstmals Vater wurde, hat dagegen eine zweimonatige Elternzeit angekündigt. Allerdings geht es dem Multimilliardär und seinem Unternehmen so gut, dass er anlässlich der Geburt seiner Tochter Maxima verkündete, in den kommenden Jahrzehnten fast alle seine Anteile an dem Internetkonzern im Wert von rund 45 Milliarden Dollar zu spenden.

SDA/dia

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