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Zentralbank: Rekapitalisierung spanischer Banken fast beendet

Madrid Die spanischen Kreditinstitute werden nach Einschätzung der Zentralbank die verschärften Kapitalregeln bald erfüllen.

Der Rekapitalisierungsprozess der Geldhäuser sei fast abgeschlossen, teilte die Notenbank des schuldengeplagten Euro- Landes am Freitag mit. In Spanien gibt ein neues Gesetz die Kapitalanforderungen für Finanzinstitute vor. Demnach müssen die Banken eine harte Kernkapitalquote von acht bis zehn Prozent je nach Unternehmensstruktur erreichen. Sie haben bis Ende September Zeit, die Vorgaben umzusetzen. Nach früheren Angaben der Zentralbank brauchen die Geldhäuser des Landes rund 15 Milliarden Euro, um die neuen Anforderungen zu stemmen. Die Probleme des spanischen Bankensystems gehen auf eine Kreditschwemme für Baugesellschaften im Zuge eines Immobilienbooms zurück. Als die Blase platzte, gerieten auch die Kreditinstitute in Schwierigkeiten. Über die schlummernden Belastungen und Risiken herrscht Uneinigkeit.

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