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Zuger Kantonalbank will Zustimmung der Kunden zu Datenlieferungen

Die Zuger Kantonalbank (ZGKB) geht auf Null Risiko: Kunden mit Wohnsitz im Ausland sollen das Zentralschweizer Staatsinstitut per Unterschrift von der Geheimhaltung der Kontoinformationen entbinden.

«Wir verlangen von den Kunden eine Selbstdeklaration und bitten sie um die Zustimmung, dass wir im Rahmen von schweizerischen Amtshilfeverfahren Auskunft geben dürfen», sagte Pascal Niquille, Präsident der Geschäftsleitung der ZGKB, am Freitag der Nachrichtenagentur sda. Er bestätigte damit Angaben, welche der «Blick» in seiner Freitagsausgabe publiziert hatte. «Das ist aber alles andere als eine Sensation», sagte Niquille weiter. Die ZGKB weise Kunden im Grunde genommen lediglich auf die geltende Gesetzeslage hin. Die ZGKB hat nur Geschäftsstellen im Kanton Zug und betreut ausländische Kunden nicht vor Ort. Niquille betonte, dass das Schreiben mit der Aufforderung, die Geheimhaltung aufzuheben, nur an Kunden mit Wohnsitz im Ausland gegangen sei. Die Zuger Kantonalbank verwaltete Ende 2011 8,1 Milliarden Fr. Kundenvermögen. Wieviel davon Geld aus dem Ausland ist, gibt die Bank derzeit nicht bekannt. An der am (morgigen) Samstag stattfindenden Generalversammlung will Niquille sich dazu aber äussern.

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