Der Nobelpreis der Weltverbesserer

Einsatz für Behinderte oder das Aufdecken von korrupten Machenschaften. Der Right Livelihood Award ist eine Auszeichnung für Leistungen, die im traditionellen Nobelpreis nicht berücksichtigt werden.

Der Alternative Nobelpreis wurde dieses Jahr an drei Rechtsanwälte und eine Journalistin vergeben. Sie teilen sich das Preisgeld von 3 Millionen schwedischen Kronen, was etwa 360'000 Schweizer Franken entspricht. Jährlich verleiht die Right-Livelihood-Stiftung ihre Auszeichnung an «mutige Menschen, die praktische Lösungen für globale Probleme aufzeigen». Darunter waren auch schon prominente Personen wie Edward Snowden, Bianca Jagger oder Astdrid Lindgren.

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Der seit 1901 alljährlich verliehene Friedensnobelpreis gilt als der wichtigste internationale Friedenspreis. Doch oft sorgte die Auswahl der Jury in den letzten Jahren für Kopfschütteln. (Video: SDA)

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 27.09.2017, 12:44 Uhr

Right Livelihood Award

Seit 1980 wird in Schweden jedes Jahr der Alternative Nobelpreis verliehen.

Jakob Uexkull gründete 1980 die Right Livelihood Awards, die oft auch als Alternative Nobelpreise bezeichnet werden. Es besteht jedoch keine institutionelle Verbindung zu den Nobelpreisen.
Der Right Livelihood Award wird an Personen, Organisationen und Vertreter sozialer Bewegungen vergeben, die sich mit praktischen Lösungen für eine menschenwürdige Lebensweise einsetzen. Die Nominierung steht allen offen, und anders als bei den traditionellen Nobelpreisen werden diese Auszeichnungen durch Spenden finanziert.
«Ich bin Possibilist – ich sehe durch meine Arbeit täglich, welche Möglichkeiten wir haben», sagte der Gründer der «Zeit». «Und ich bin überzeugt, dass es heute noch möglich ist, die Welt zu retten. Mit den richtigen Ideen.»

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