Zum Hauptinhalt springen

ETH Lausanne ist weltbeste Junguniversität

Unter den jungen Universitäten unter 50 Jahren hat es das Waadtländer Institut an die Weltspitze gebracht. Die ETH Zürich brillierte dafür in anderen Rankings.

Top-Ranking dank Innovationskraft: Ein fahrerloses Schuttle-Fahrzeug vor dem Lernzentrum der ETH Lausanne (Archivbild).
Top-Ranking dank Innovationskraft: Ein fahrerloses Schuttle-Fahrzeug vor dem Lernzentrum der ETH Lausanne (Archivbild).
Laurent Gillieron, Keystone

Die ETH Lausanne ist die beste Universität weltweit, die seit weniger als 50 Jahren besteht. Dies ergab das «100 under 50» Ranking des britischen «Times Higher Education«-Magazins (THE). Die ETH Zürich ist laut einer anderen Rangliste Weltspitze in den Erdwissenschaften.

Seit ihrer Unabhängigkeit 1969 habe sich die EPFL auf verblüffende Weise von einer kleinen, nationalen Institution in eine der internationalsten Universitäten weltweit verwandelt, kommentierte THE-Redakteur Phil Baty in einer Mitteilung das Resultat des Rankings. «Sie ist ein Beispiel dafür, wie man eine Weltklasse-Universität in Dekaden anstelle von Jahrhunderten aufbauen kann.»

«Wir sind natürlich glücklich über diese exzellenten Resultate», erklärte EPFL-Präsident Patrick Aebischer in einer Mitteilung der Hochschule. «Das aktive Rekrutieren von Assistenzprofessoren im 'tenure track', das Ermutigen des Unternehmertums sowie diverse Reformen bei der Lehre waren bestimmt Teil des Erfolgsrezepts.»

Die Top 10 im Ranking der «100 under 50»: Hier gehts zur vollständigen Rangliste. Quelle: THE
Die Top 10 im Ranking der «100 under 50»: Hier gehts zur vollständigen Rangliste. Quelle: THE

In den Top 10 der Rangliste finden sich neben der EPFL gleich zwei Institutionen aus Südkorea, zwei aus den USA, sowie je eine aus Hongkong, Singapur, den Niederlanden, Grossbritannien und Frankreich. Die meisten Junguniversitäten in der Top 100-Liste hat Australien mit 16 Institutionen.

Das «100 under 50«-Ranking wird seit 2012 durchgeführt. Es verwendet die gleichen 13 Leistungsindikatoren – Investitionen der Industrie, Lehre, Forschungsvolumen und -zitationen sowie Internationalität – wie das weltweite THE-Ranking aller Universitäten.

ETH Zürich beste in Erdwissenschaften

Internationale Lorbeeren heimst auch die ETH Zürich ein. Einem anderen Ranking zufolge ist sie dieses Jahr Weltspitze in den Erd- und Meereswissenschaften. Das «QS World University Ranking by Subject 2015» wurde ebenfalls am Mittwoch veröffentlicht.

Darin schafft es die ETH Zürich in folgenden Fächern ebenfalls in die Top 10: Umweltwissenschaften (3. Rang), Elektroingenieurswissenschaften (5.), Architektur/Bauen (7.), Chemie (8.), Statistik (8.) Computerwissenschaften (9.), Mathematik (9.), Physik/Astronomie (9.) sowie Biologie (10.).

Elf Schweizer Hochschulen sind mit mindestens einem Fach in den Top 200. Die Universität Zürich ist in 25 Fächern Spitze, die Uni Genf in 22, die ETH Zürich in 20, es folgen die Universitäten Lausanne (15), Bern (14), EPFL (12), Basel (11), St. Gallen (4) und Freiburg (2). Die Haute Ecole d'Art et Design (HEAD), das International Institute for Management Development (IMD) und die Università della Svizzera Italiana brillieren in je einem Fach.

Die diesjährigen Resultate des THE-«100 under 50» wurden am Mittwoch am zweiten Young Universities-Gipfel in Dublin vorgestellt.

SDA/hvw

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch