War dieser Silberbarren Teil eines Piratenschatzes?

Vor der Küste Madagaskars haben Unterwasserforscher Silber gefunden, das einst dem berüchtigten Captain Kidd gehört haben soll.

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Ganze 50 Kilogramm ist der Silberbarren schwer, der in einem Schiffswrack vor der madagassischen Insel Sainte Marie lag. Ein Team von Unterwasserforschern hat das Edelmetall am Donnerstag gehoben und auf die Insel gebracht. Es soll zum Schatz des schottischen Piraten William Kidd gehören, der im 17. Jahrhundert die Weltmeere unsicher machte.

US-Forscher und Teamleiter Barry Clifford sagte dem Sender BBC, er gehe davon aus, dass der Schatz echt sei und dass noch viele weitere Barren in dem Schiffswrack lägen. Auf Madagaskar gibt es dem Bericht zufolge aber Skepsis und Forderungen nach Beweisen dafür, dass es sich wirklich um den Piratenschatz von Captain Kidd handelt.

Das Wrack vor der Insel Sainte Marie, bei dem es sich um die vermutlich 1698 gesunkene Adventure Galley von Kidd handeln könnte, war dem Bericht zufolge seit Jahren bekannt. Der schottische Captain Kidd wurde 1701 von den britischen Behörden wegen Piraterie hingerichtet. Das Silber soll nun in ein Museum kommen. (jha/sda)

Erstellt: 08.05.2015, 12:36 Uhr

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