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Am Ende ass die Mannschaft sich gegenseitig

Im Jahr 1845 wollte John Franklin endlich die mysteriöse Nordwestpassage durchfahren. Weder seine beiden Schiffe noch die Mannschaft kehrten zurück.

Die HMS Terror im Eis, gemalt von William Smyth 1836. Foto: De Agostini Picture (AKG-Images)
Die HMS Terror im Eis, gemalt von William Smyth 1836. Foto: De Agostini Picture (AKG-Images)

Die HMS Terror der Royal Navy trug ihren Namen zu Recht. Das bewies das Schiff, das 1813 vom Stapel gelaufen war, umgehend im Britisch-Amerikanischen Krieg (1812–1815). Denn als Bombarde war die Terror dazu gebaut worden, mit ihren schweren Mörsern Stellungen an Land zu zerstören. Zu ihren Opfern gehörten diverse US-Forts und die Stadt Baltimore. Anschliessend ausser Dienst gestellt, wurde das Schiff in den 1830ern wieder aktiviert, für eine wissenschaftliche Sensation: Gemeinsam mit der HMS Erebus sollte die Terror unter dem Kommando des britischen Admirals und Polarforschers Sir John Franklin die sagenumwobene Nordwestpassage durchfahren. Doch diesmal kam der Schrecken über die Besatzung. Wie auf der Erebus kam kein Mitglied mit dem Leben davon. Der Untergang von Franklins Expedition gilt als die grösste Katastrophe der Arktisforschung.

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