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Am Rande des Weltbebens

Freimütig haben Schweizer Soldaten im Ersten Weltkrieg Fotos geschossen und Postkarten verschickt. Die Ausstellung «Bilder von der Grenze» der Fotostiftung Schweiz zeigt ein Stück Alltagsgeschichte.

Mit «Bilder von der Grenze» zeigt die Fotostiftung Schweiz ein Stück Schweizer Geschichte.Fotopostkarte, um 1914.
Mit «Bilder von der Grenze» zeigt die Fotostiftung Schweiz ein Stück Schweizer Geschichte.Fotopostkarte, um 1914.
Sammlung Fotostiftung Schweiz
Die Ausstellung präsentiert ein Sample von Postkarten, entstanden und verschickt in den Jahren zwischen 1914 und 1918.Fotopostkarte, um 1914.
Die Ausstellung präsentiert ein Sample von Postkarten, entstanden und verschickt in den Jahren zwischen 1914 und 1918.Fotopostkarte, um 1914.
Sammlung Fotostiftung Schweiz
Da ist der Wille erkennbar, den engen Handlungsspielraum zumindest partiell selber zu gestalten.Fotopostkarte, 1917.
Da ist der Wille erkennbar, den engen Handlungsspielraum zumindest partiell selber zu gestalten.Fotopostkarte, 1917.
Sammlung Fotostiftung Schweiz
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Mitten auf einer Wiese sitzen Männer, die Ärmel hochgekrempelt. Sie reihen sich entlang eines Bachlaufs – wieso? Der Grund ist auf der Rückseite des Bildes zu lesen: «Hier eine Karte wo ich in Tätigkeit bin. In Ettingen beim Fussbaden. (...) Bin immer gesund. Grüsse an Alle. Ernst.» Am «4.VIII.15» hat Ernst Fankhauser, ein Emmentaler Briefträger, dieses Bild gemacht, eine Aufnahme seiner Kameraden. Einige Kilometer weiter, in Frankreich, tobt der Krieg. Was weiss der Fotograf, was wissen die Soldaten davon? Das Sujet der Postkarte ist ein Idyll. Ein spassiges sogar, denn wie sich die Männer launig gruppieren und sich gegenseitig die Füsse beäugen, vermittelt den Eindruck einer gut aufgelegten Wandergruppe.

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