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Angebliches Leiden eines Genies

Ludwig van Beethoven wird vieles angedichtet. Unter anderem, dass er Herzrhythmusstörungen gehabt haben soll. Die Hypothese stösst in der Fachwelt allerdings auf wenig Gehör.

Die Stirn wie eine Kugel, das Gesicht von Pocken vernarbt: Porträt von Ludwig van Beethoven, 1816/1818. Foto: Blauel (Artothek)
Die Stirn wie eine Kugel, das Gesicht von Pocken vernarbt: Porträt von Ludwig van Beethoven, 1816/1818. Foto: Blauel (Artothek)

Eine neue Hypothese des US-amerikanischen Musikwissenschaftlers Stephen Whiting und seines Teams von der Universität Michigan scheppert im Medienmegafon: Beethoven soll Herzrhythmusstörungen gehabt haben. In der Klaviersonate in Es-Dur Opus 81 a aus dem Jahr 1809 befänden sich Arrhythmien, die auf diese ­Diagnose hinweisen sollen, sie nennen es Beethovens Elektrokardiogramm. Beginnend mit dem «Das Lebe wohl», denkt Beethoven an seinen engen Freund und Gönner Erzherzog Rudolph von Österreich aus Wien, der kurz danach abgereist ist. Auffallend sei der langsame Anfang und der folgende Galopp der Sonate, erklären die Wissenschaftler.

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